Blockflöten (CSM & VFF)
Die Blockflöte ist bereits
auf Bildern des Mittelalters aus dem 10. und 11. Jahrhundert zu
sehen.
Bei diesem Instrument wird der Luftstrom durch einen kleinen
Windkanal, die sogenannte Kernspalte, gegen eine scharfe Kante
geführt. Die mittelalterliche „Kernspaltflöte“ besteht
aus einer ungeteilten, glatten, zylindrischen oder leicht konischen
Röhre.
Im 15., 16. und 17. Jahrhundert erlangte die Blockflöte
zunehmend Bedeutung, erhielt ihre noch heute gebräuchliche
Form und wurde in großen Familien, das heißt, in verschiedenen
Stimmlagen, gebaut.
Die kleinste Flöte trägt den Namen
Garkleinflötlein.
Ihr folgen Sopranino, Sopran-, Alt-, Tenor- und Bassblockflöte,
und es geht weiter in die tiefe Lage mit Großbass-, Subbass-
und Kontrabassblockflöte.
Der Anwendungsbereich der Blockflöte
erstreckt sich über
viele Arten von Musik. Er reicht vom mittelalterlichen Spielmannstanz über
Ensemblemusik der Renaissance und Solosonaten aus der Barockzeit
bis hin zur modernen Musik.
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